Filmstadt Berlin Billy Wilder in Berlin

Billy Wilder in Berlin

Die Filmstadt Tour für alle Fans von Billie und Billy

Lange bevor Billy Wilder mit so wunderbaren Hollywood-Komödien wie »Manche mögen’s heiß«, »Irma la Douce« und »Das Apartment« berühmt wurde, lebte er in Berlin-Schöneberg. Damals, als junger Mann von 20 Jahren, verdiente er seinen Lebensunterhalt erst als Teufelsreporter und Filmkritiker, dann als Gigolo, weil das mit den Zeitungsartikeln für die Miete nicht reichte.

Und schließlich machte er sich als Gagschreiber verdient. Seine Freunde traf er im Romanischen Cafe: Mit den Dresdner Brüdern Curt und Robert Siodmak drehte er seinen ersten Stummfilm, der gleich ein großer Publikumserfolg wurde und ihm einen Autorenvertrag bei der UFA einbrachte.

Zu dieser Zeit hieß Billy Wilder freilich noch Billie und hatte einen österreichischen Pass. Aber seine Dialoge versprühten schon den Witz späterer Jahre: Bevor er 1933 sein Berlin wegen der Nazis verließ, hatte er ein Dutzend Drehbücher verfasst, darunter Starrollen für Fritz Rasp, Heinz Rühmann und Willy Fritsch.

Wir zeigen Ihnen die Orte, an denen sich Billie gerne herumtrieb. Wo er seine größten Trinkgelder kassierte. Und welche persönlichen Erlebnisse er dann später zu Lachsalven verdichtete. Dazu kommen die Originalschauplätze der Filme, für die er die Kulissen dieser Stadt nutzte wie kein zweiter – noch nicht einmal Lubitsch.

Ja wirklich, es stimmt: Es gibt Hunderte wunderbarer Geschichten, die sich über die Filmstadt Berlin erzählen lassen. Mit der Billy Wilder-Tour wollen wir vor allem einem großartigen Regisseur und Drehbuchautor huldigen.

Die Filme:

Der Mann, der seinen Mörder suchte | Der Teufelsreporter | Eine auswärtige Affäre | Eins, zwei, drei | Emil und die Detektive | Fanfaren der Liebe | Menschen am Sonntag | The Good German | Varieté

Die Tour läuft für Gruppen ab 4 nach Absprache · Dauer: 3 Stunden · eignes BVG-Ticket notwendig, bequeme Schuhe auch · Anmeldung: 030 324 03 37  oder filmstadt@filmstadt-berlin.de