Termine im März

Premiere Filmbuch  2. März, 19:00 Uhr  – FILMHAUS

TAGE IM DÄMMER, NÄCHTE IM RAUSCH 

 Mit dem schwarzen Hut  und dem hageren Gesicht erschien er bis zuletzt unverwechselbar wie eine dieser „Nachtgestalt, die den hellichten Tag nicht scheute“ (Die Zeit): Werner Schroeter war einer der außergewöhnlichsten Film-, Opern- und Theaterregisseure der deutschen Nachkriegszeit. Und kannte, liebte alle, die sich wie er wahrhaft großer Kunst verschrieben haben, jenseits aller Genregrenzen: Isabelle Huppert, Maria Callas, Elfriede Jellinek usw. Nun ist posthum seine Autobiografie im Aufbau Verlag erschienenen. Rosa von Praunheim und Elfie Mikesch, langjährige Freunde und Weggefährten, stellen sie vor. Filmhaus

 

Film ab 3.März  

UNKNOWN IDENTITY 

Der neue "Heimatfilm" mit Liam Neeson und Diane Kruger ist ein absolutes Muss für alle Berlin-Film-Fans: Komplett in der Stadt gedreht, präsentiert der international arbeitende spanische Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax) kinobekannte Ecken, die vorher so noch keiner sah – schnittig, schlittig, suppi-schnell. Ein bisschen viel Autofahrten, befand ein Kollege. Vielleicht. Von was sonst lebt denn ein Actionthriller, wenn er richtig gut gemacht ist.  Kinoprogramm

 

Hommage  10.März, 20:00 Uhr – URANIA  

DIE GEBRÜDER SKLADANOVSKY 

Ganze acht Wochen, bevor die Brüder Lumière in Paris ihre Filmarbeiten einem ausgewählten Kreis präsentierten, bauten Max und Emil Skladanovsky ihr Bioskop im Berliner Wintergarten auf. Echte Bilder gibt es von dieser Weltpremiere keine – wie auch. 1995 aber unternahm Wim Wenders gemeinsam mit Studenten der HFF München den (gelungenen) Versuch, die Geburtsstunde den Kinos in drei Akten nachzuzeichnen.   Urania

 


weitere Termine

Ausstellung  bis 29. Mai  – Filmmuseum DEUTSCHE KINEMATHEK Berlin

VON LÜGE UND WAHRHEIT

Jahrzehntelang prägte der schwedische Regisseur Ingmar Bergman (1918–2007) das internationale Autorenkino, bis er schließlich 1997 als „Bester Filmregisseur aller Zeiten“ bei den Filmfestspielen in Cannes geehrt wurde. Nun widmet ihm die 61. Berlinale eine Retrospektive. Ergänzend präsentiert die Deutsche Kinemathek ihre umfangreiche Sonderausstellung, die eine Vielzahl der in der Ingmar Bergman Foundation archivierten Drehbücher, Fotos, Skizzen, Arbeits- und Tagebücher sowie Briefen umfasst. Mehr noch: Zum ersten Mal werden auch persönliche Dokumente und Arbeitszeugnisse aus seinem Nachlass ausgestellt, der  2007 in das UNESCO-Programm „Memory of the World“ mit aufgenommen wurde. http://www.filmmuseum-berlin.de/

Ausstellung bis 15. Mai  – FILMMUSEUM Potsdam

ROMAN POLANSKI

Zwei wunderbare Filme drehte der renommierte Regisseur im Studio Babelsberg:Der Pianist wurde 2002 mit der Goldenen Palme von Cannes und drei Oscars geehrt. Und für Der Ghostwriter bekam er im Februar  dieses Jahres den Silbernen Bären für die beste Regie. Mit vielen Fotos aus Polanskis  Kinder- und Jugendzeit sowie Szenen- und Arbeitsfotos, Plakaten und Requisiten zu seinen Spielfilmen rückt die Potsdamer Ausstellung, in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Lodz und dem Polnischen Institut Düsseldorf  das Lebenswerk des 1933 in Paris geborenen Künstlers in den Mittel- punkt. www.filmmuseum-potsdam.de

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