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Queer Movie Tour

Die Tour zum Schwulen-Film

Was wäre die Schwulenbewegung ohne den Schwulen-Film? Ohne Rosa von Praunheim, Lothar Lambert, Wieland Speck? Ohne die bunten, wilden, gnadenlos experimentellen 70er, 80er und 90er Jahre? Und was wäre der Schwulen-Film ohne die Berlinale?

Wie immer hängt alles mit allem zusammen. Nicht umsonst zum Beispiel wurde die Berliner Siegessäule zum weltweit bekannten Symbol für die Emanzipation der Schwulen. Ganz in der Nähe entstand schon 1919 der erste Film der Filmgeschichte, der Homosexualität zum Spielfilm-Thema machte: Bei der Uraufführung von Richard Oswalds Aufklärungsfilm, der – seiner Zeit weit voraus, aber umso unmissverständlicher – gegen den §175 Stellung nahm, kam es zu heftigen Tumulten wegen ein paar miteinander tanzender Männer. Und 70 Jahre später, bei der Premiere des ersten und letzten Outings eines DDR-Lehrers auf der Leinwand, fiel sogar die Mauer… echt.

Ja, es stimmt schon: Es gibt Hunderte wunderbarer Geschichten, die sich über die Filmstadt Berlin erzählen lassen. Mit der Queer Movie Tour stellen wir die Drehorte Berliner Filme vor, die für das schwule Kino wegweisend waren. Sexy. Politisch. Authentisch.

Die Filme:

1 Berlin Harlem | Am Ende des Regenbogens | Anders als die Anderen | Coming Out | Nicht der Homosexuelle ist… | Otto; or: up with dead people | Querelle | Taxi zum Klo | Westler

Die Tour läuft für Kleingruppen nach Absprache sowie jeden 3. Samstag um 16:00 Uhr · Dauer: 3 Stunden · eignes BVG-Ticket notwendig, bequeme Schuhe auch · Anmeldung: Tel. 0151 15 60 06 32 oder torsten@filmstadt-berlin.de